Hinweise zur Versorgung
Einführung
Liebe Mitglieder,mit fortschreitendem Lebensalter ersetzen wir die nachlassende Belastungsfähigkeit durch Routine und Praxiserfahrung. Erfahrung ist die in der Praxis angewandte Theorie. Doch unabwendbar kommt der letzte Arbeitstag. Mit dem Ausscheiden aus dem Dienst ist der Pensionär weitgehend auf sich gestellt, seine Berufserfahrung nutzt ihm nun nichts mehr. Der bisherige "Apparat" steht ihm nicht mehr in vollem Umfang zur Verfügung. Einen gut ausgestatteten und voll informierten Sozialdienst gibt es (noch) nicht.
Fehlende Information wärend der Dienstzeit kann für die späteren Versorgungsleistungen bzw. Sozialbeiträge erhebliche Auswirkungen haben.
Der Arbeitskreis Polizei versucht mit dieser Seite, diese Probleme aufzugreifen.
Krankenversicherung für Rentner
Die Krankenversicherung der Rentner (KVdR) ist eine Pflichtversicherung. In ihr wird versichert, wer
- die Voraussetzungen für den Bezug einer Rente aus der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt,
- diese Rente beantragt und
- eine bestimmte Vorversicherungszeit in der gesetzlichen Krankenversicherung zurückgelegt hat.
Konkrete Folgen:
Zitat aus einem Schreiben eines Mitglieds: Gesetzlich versichert war meine Frau zwischen 1962 und 1974 zunächst 12 Jahre und dann wieder von 1990 bis zum 31.12.2006 nochmals 16 Jahre - also insgesamt 28 Jahre. Während der Kindererziehung war meine Frau privat versichert, und zwar deswegen, weil ich in der Freien Heilfürsorge war und für meine Frau Beihilfe erhielt. Wir zahlten also 16 Jahre lang reduzierte Beiträge in die priv. Krankenversicherung. Wäre ich selbst auch in der gesetzlichen Krankenversicherung gewesen, wäre sie bei mir während der Erziehungszeit beitragsfrei krankenversichert gewesen. Die Folge:- Keine Aufnahme in die Krankenversicherung für Rentner und
- ca. 200 € Beitrag in der gesetzlichen Krankenkasse statt ca. 31 € in der KVdR.
Aktionen des AKP
- Der Bezirksvorstand Südbaden hat als Ansprechpartner für Versorgungsfragen sein Vorstandsmitglied Bernhard Schlachter gewonnen.
- Der AKP Landesvorstand hat das Thema Versorgungsleistungen / Pensionsfragen als wichtiges Thema aufgegriffen
- Über diese Seite werden wir fortlaufend über Probleme und Aktionen berichten.
- Am 13.06.2008 wurde mit Finanzminster Willi Stächle das Thema erörtert und Vorschläge unterbreitet.
- Am 11.09.2008 hat der Bezirksvorstand Südbaden des Thema mit Regierungspräsident Julian Würtenberger behandelt.
Links
Hier werden wir auf Informationsquellen hinweisen. Nutzen Sie bitte das Kontaktformular um uns wichtige Quellen mitzuteilen.
Forderungen des AKP
- Verbesserung der Information der Beschäftigten und Rentner/Pensionäre
- Individuelle konkrete, verständliche Hinweisen auf durchzuführende Maßnahmen
- Konkrete Darstellung der Folgen
- Berücksichtigung des Personenkreises, der keinen Internetanschluss nutzt
- Einrichtung einer Sozialstelle bei den Regierungspräsidien - Landespolizeipräsidien für Beratung, Auskünfte und Hilfeleistungen